Manchmal hat man einfach blos Glück. Letztes Wochenende habe ich ein paar alte Bücher erstanden. Manchmal finden sich zwischen den Seiten von alten Büchern kleine vierblättrige Kleeblätter oder Sterbebilder.
Andere Leute bewahren dort Briefe auf….
Ich tu mir ja immer ziemlich schwer mit dem Sütterlin-lesen, aber vielleicht kann ja einer der Mitleser hier aushelfen.
Update: Was ich noch vergessen habe, zu schreiben: Da waren noch mehr Briefe drin, die ich die nächsten Tage auch noch abfotographieren werde…
No.11
Bereits die griechischen Philosophen haben sich mit dem grundsätzlichen, dem elementaren auseinander gesetzt, auf der Suche nach dem Wesen der Dinge. Betrachtet man nun die Umwelt, welche den Menschen umgibt, so scheint es tatsächlich vier Kräfte, Eigenschaften oder Materalien zu geben, aus denen die Welt besteht: Feuer, Prometheus Geschenk an die Menschen, Erde, der Boden auf dem die Menschen stehen. Wasser, die weiten Ozeane, kalt, tödlich und eine gute Möglichkeit zu Reisen und die Luft, welche sich über alles legt. Jeder dieser Elemente hat nun sowohl schaffende wie auch zerstörende Ausprägungen. Sei es ein Sturm, eine Flut, Erdbeben oder Feuersbrünste.
Gleichzeitig kann man auch zeigen, das die meisten Gegenstände aus mehreren der Elemente bestehen. Holz zum Beispiel: Feuer, wenn man es verbrennt, die Asche ist der Erdanteil, Luft die Rauchgase und, wenn man genau hin sieht, dann kann man auch kondensierendes Wasser erkennen…
Die Griechen haben dafür eigene Symbole entworfen und die Theorie noch weiter gesponnen:
Aristoteles hat ihm die Eigenschaften heiß und trocken zugeordnet, Platon den Tetrader, es steht für den Süden, der Salamander ist seine Inkarnation und als Gemütszustand würde es dem Choleriker entsprechen…
Aristoteles hat ihm die Eigenschaften kalt und feucht zugeordnet, Platon den Ikosaeder, es steht für den Norden, und Undinen stellen die Inkarnation des Elements dar. Als Gemütszustand würde es wohl eher phlegmatisch sein.
Aristoteles hat ihm die Eigenschaften heiß und feucht zugeordnet, Platon den Oktaeder, es steht für den Osten. Sylphen stellen die Inkarnation dar und ihm wird sanguinisches Temperament nachgesagt.
Aristoteles hat ihm die Eigenschaften kalt und trocken zugeordnet, Platon den Würfel, es steht für den Westen. Gnome stellen die Inkarnation dar und ihm wird melancholisch Temperament nachgesagt.
Tatsächlich werden den jeweiligen Elementen noch Erzengel zugeordnet, sowie Tierkreiszeichen, wobei diese Erweiterungen erst im Mittelalter dazu kamen.
Nun, heutzutage weiß man, das Holz aus Kohlenstoffverbindungen besteht, unter anderem Wasserstoff. Bei Erhitzen unter Sauerstoffzugaben beginnt sich der Werkstoff ab ca. 275 Grad Celsius zu zersetzen, der Kohlenstoff reagiert mit dem Sauerstoff zu CO2, je nach Menge, Feuchtigkeit und Temperatur unter Entstehung diverser aromatischer Kohlenwasserstoffverbindungen oder Kohlenwasserstoffketten. Der gebundene Wasserstoff wird mit dem Sauerstoff zu Wasser und verdampft. Die Asche, reste mineralischer Bestandteile und unverbrennbarer Stoffe eignet sich hervorragend als Dünger um die Fruchtbarkeit des Bodens zu verbessern…
So, endlich wieder zu Hause.
Vor einigen Wochen habe ich in einem älteren Esoterikmagazin aus den 20ern des vorherigen Jahrhunderts etwas über einen speziellen Kristalldetektor gelesen. Dieser sollte im Gegensatz zu den bisher bekannten Detektoren keine Elektromagnetischen Wellen empfangen können, sondern Kraftlinien. Dieses Gerät hat man sich damals als Bausatz bestellen können.
Durch Nachforschungen bin ich an die Nachkommen eines der Erfinder des Gerätes kommen und konnte von diesen einen halbfertigen, nicht funktionablen Aparat erstehen.
Ein Bekannter hat das Gerät dann für mich zusammengebaut und ein bisschen erweitert, hauptsächlich um ein paar analoge Messwerte aufzunehmen. Jetzt tut das Ding zwar irgend etwas, aber ich bin noch nicht dahinter gestiegen, wie man es bedient.
Anbei ein paar Fotos…
Zugeklappt
Offen
Oben im Deckel ist ein komischer Kristall eingebaut. Die roten Lichter blinken, wenn man das Gerät einschaltet.
Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
-Für Niclas, der viel zu früh von uns ging-
Hallo Zusammen,
Nach einer etwas längeren Abwesenheit meld ich mich mal wieder zurück. Ich hatte die letzten Wochen genug zu tun und muss insgeheim sage, das ich einer ziemlich heissen Sache auf der Spur bin. Um den Ort aber hier nicht vollkommen veröden zu lassen, muss ich mich ja ab und an wieder melden.
Ich fange diesmal mit etwas eher historischem an. Einem Detektorempfänger. Die Amerikaner nennen das Ding beim Namen, Crystal Radio. Das wichtigste an dem Ding ist/war quasi der Kristall, ein glitzerndes Pyritkleinod. Und damit lässt sich dann, ohne weiteren Steckdosenanschluss Radio hören.
Nun, tatsächlich funktioniert der Dorn auf dem Kristall ähnlich einer Diode, welche Heutzutage in Halbleiterform wiederzufinden ist, also ebenso als Kristallstruktur mit gezielten Verschmutzungen.
Von der Diode ist nicht weit zum Transistor, dann zum IC und Schließlich zum Mikroprozessor, Speicherchip, zur Fotodiode, der Digitalkamera, dem Computer und somit zum Internet.
Kurz gesagt, Kristalle sind die Basis der “modernen” Informationstechnik.
Und nicht nur das. Auf Druck reagieren manche Kristalle, in dem sie Strom erzeugen. Das härteste natürlich vorkommente Mineral ist ebenfalls von ordentlich kristalliner Form.
Und dann gibt es noch mythische kristallische Minerale. Den sogenannten Stein der Weisen, der so alles möglich in Gold verwandeln kann. Oreichalkum, von dem man nicht genau weiss, was es ist…
Zu den beiden Bildern:
- Detektorempfänger, Bild von Herrn Dirk Becker unter GFDL veröffentlicht, vielen Dank.
- Diamant, von Herrn Mario Sarto Masa unter GFDL veröffentlicht, vielen Dank.












